Wissenschaftliche Grundlagen
Unsere Sportböden: wissenschaftlich bewiesen, technisch erprobt
Sportböden müssen so konstruiert sein, dass der Sportler bei Sprüngen und Stürzen optimal geschützt ist. Dabei spielt das Gewicht des Sportbodens eine entscheidende Rolle.
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung stellte bereits 1963 fest, dass die mitwirkende Masse eines Sportbodens entscheidend zur Beanspruchung eines Sportlerbeines beiträgt.
Der Forschungsbericht B1/86 des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISP) betont die gewichts- und geschwindigkeitsabhängigen Faktoren eines Sportbodens: "Die außerhalb der DIN Norm durchgeführten Messungen der Bodeneigenschaften ergaben folgendes: Sämtliche Kennwerte der Sportböden sind gewichts- bzw. druckabhängig (und sehr wahrscheinlich auch geschwindigkeitsabhängig).
Daraus resultiert, dass rein flächenelastische Sportböden für eine gemeinsame Nutzung von Kindern und Erwachsenen nicht optimal geeignet sind, da sie eine lange Ansprechzeit haben."
Dies gilt insbesondere für Sportböden mit elastischer Konstruktion, so genannte Schwingböden, die eine sehr große zu beschleunigende Masse aufweisen.
Diese wirkt sich besonders ungünstig aus, wenn ein Kind mit relativ geringem Gewicht fällt. Eine Verbesserung der belastungsreduzierenden Wirkung wird durch eine Verkleinerung der zu bewegenden Bodenmasse erreicht. Ein guter flächenelastischer Boden sollte daher eine kleine träge Masse haben. Hier empfehlen sich daher flächenelastische Sportböden mit elastischer Schicht.
Noch besser geeignet für Hallen, in denen sowohl Erwachsene als auch Kinder Sport treiben, sind Böden mit kombiniertelastischen oder mischelastischen Konstruktionen, da diese sehr geringe zu beschleunigende Massen aufweisen und dementsprechend schnell ansprechen. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Jahr 1996 beim ESSM Seminar 96 veröffentlichte Untersuchung des Laboratoriums für Biomechanik der ETH Zürich.

